Guylaine Le Loarer

Nachhaltigkeits­beauftragte

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!Nara-Öl und dessen besondere Wirkung auf unsere Haut

27. November 2020

Guylaine Le Loarer

Nachhaltigkeits­beauftragte

ANNEMARIE BÖRLIND Naraöl aus der Nara-Pflanze

Ob für Körper, Gesicht oder Haare – Öle sind nach wie vor im Trend. Und das zu recht: pflanzliche Öle ähneln in ihrer Struktur den hauteigenen Fettsäuren und können die Haut daher besonders gut schützen und wiederaufbauen. Wir haben ein besonderes Öl ausfindig gemacht, das aus dem !Nara-Strauch gewonnen und exklusiv in einem unserer Produkte eingesetzt wird.

Woher kommt das !NARA-Öl?

Inmitten der Namib-Wüste, dem Namib Naukluft Park im afrikanischen Namibia, wächst eine besonders seltene Pflanze: !Nara. Die zur Familie der Kürbisgewächse gehörende Pflanze gibt es vermutlich schon seit 40 Millionen Jahren. Eine Pflanze kann bis zu 100 Jahre alt werden.

Der blattlose, maximal ein Meter hohe Strauch sieht recht unscheinbar aus. Doch kann sein Gestrüpp aus Zweigen eine Fläche von bis zu 1500 m² bedecken und dadurch Sand ansammeln. So entstehen Dünen, in denen der größte Teil der Pflanze versteckt ist.

ANNEMARIE BÖRLIND in Namibia
ANNEMARIE BÖRLIND in Namibia

Der blattlose, maximal ein Meter hohe Strauch sieht recht unscheinbar aus. Doch kann sein Gestrüpp aus Zweigen eine Fläche von bis zu 1500 m² bedecken und dadurch Sand ansammeln. So entstehen Dünen, in denen der größte Teil der Pflanze versteckt ist.

!Nara kommt ausschließlich in einem ganz bestimmten Gebiet der Wüste, am Fluss Kuiseb in der Region Erongo, vor. Nur innerhalb dieses Gebiets hat die Pflanze eine Chance, mit ihren 60 Metern tiefgehenden Pfahlwurzeln, Grundwasser zu erreichen. Man schätzt die Population der !Nara-Pflanzen auf nur einige hundert bis wenige tausend Exemplare.

Schon gewusst?

Das Ausrufezeichen vor !Nara steht für einen sogenannten Schnalz- oder Klicklaut, der in der afrikanischen Sprache vorkommt. Dieser Laut wird durch das Schnalzen mit der Zunge gebildet. Hierbei spielt die Stellung der Zunge und die Art des Atemholens eine wichtige Rolle für den richtigen Klicklaut.

Was macht das !Nara-Öl so besonders?

Öle unterscheiden sich durch ihr spezifisches Fettsäurespektrum. Daher haben sie auch eine unterschiedliche Wirkung auf die Haut. Während gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren vom Körper selbst hergestellt werden können, müssen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie Linolsäure, mit der Nahrung zugeführt werden. Sie werden daher als essentiell bezeichnet.

ANNEMARIE BÖRLIND Nara-Öl

!Nara-Öl ist reich an Linolsäure, die zur Familie der Omega-6-Fettsäuren gehört. Wenngleich sie nicht vom Körper selbst hergestellt werden kann, ist sie in Form von Ceramiden in der Epidermis, Bestandteil der Haut. Linolsäure ist wichtig für eine gute Hautbarriere und für den Wasserhaushalt der Haut. Aufgrund seiner Eigenschaften wirkt das !Nara-Öl barrierestärkend und feuchtigkeitsbewahrend.

ANNEMARIE BÖRLIND Nara-Öl

!Nara-Öl ist reich an Linolsäure, die zur Familie der Omega-6-Fettsäuren gehört. Wenngleich sie nicht vom Körper selbst hergestellt werden kann, ist sie in Form von Ceramiden in der Epidermis, Bestandteil der Haut. Linolsäure ist wichtig für eine gute Hautbarriere und für den Wasserhaushalt der Haut. Aufgrund seiner Eigenschaften wirkt das !Nara-Öl barrierestärkend und feuchtigkeitsbewahrend.

Das goldgelbe Öl wird durch Kaltpressung aus den getrockneten Samen gewonnen. Es enthält etwa 19% gesättigte, 23% ungesättigte und 58% mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Von wem erhalten wir das wertvolle Öl?

Da in dieser Region die Ethnie der Topnaar beheimatet ist, dürfen auch nur diese die seltenen melonenartigen !Nara-Früchte ernten und verarbeiten. Einmal jährlich trägt die !Nara-Pflanze melonenartige Früchte, die eine Größe von ca. 15 cm Durchmesser erreichen und ungefähr 1 kg wiegen. In ihnen befinden sich etwa 250 kürbiskernähnliche Samen, die reich an Öl und Proteinen sind.

Da in dieser Region die Ethnie der Topnaar beheimatet ist, dürfen auch nur diese die seltenen melonenartigen !Nara-Früchte ernten und verarbeiten. Einmal jährlich trägt die !Nara-Pflanze melonenartige Früchte, die eine Größe von ca. 15 cm Durchmesser erreichen und ungefähr 1 kg wiegen. In ihnen befinden sich etwa 250 kürbiskernähnliche Samen, die reich an Öl und Proteinen sind.

Wenn Schakale anfangen die Früchte zu fressen, wissen die Topnaar, dass sie reif sind. Außerdem entwickeln die Früchte in dieser Zeit einen stärkeren Geruch. Die Ernte findet entweder in den frühen Morgen- oder in den späten Abendstunden statt, wenn die Stacheln der !Nara-Früchte durch die Luftfeuchtigkeit weich sind.

Wenn Schakale anfangen die Früchte zu fressen, wissen die Topnaar, dass sie reif sind. Außerdem entwickeln die Früchte in dieser Zeit einen stärkeren Geruch. Die Ernte findet entweder in den frühen Morgen- oder in den späten Abendstunden statt, wenn die Stacheln der !Nara-Früchte durch die Luftfeuchtigkeit weich sind.

Ihr möchtet mehr über das Projekt erfahren? Im folgenden Video nehmen wir euch auf eine Reise in die Wüste Namibias zu den Topnaar mit. Seid gespannt!

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In welchem Produkt kommt das exklusive !Nara-Öl zum Einsatz?

Wir beziehen von den Topnaar exklusiv eine Jahresmenge von 250 Litern des kostbaren !Nara-Öls. Durch die regelmäßige Abnahme des Öls über dem marktüblichen Preis fördern wir die Unabhängigkeit und Lebensbedingungen des Wüstenvolkes. Eine höhere Abnahmemenge ist nicht möglich, da das Öl das Hauptnahrungsmittel der Topnaar ist. Die exklusive Jahresmenge kommt in einem ganz besonderen, limitierten Produkt zum Einsatz: dem NATUROYALE !NARA BODY OIL.

Die kostbare Formulierung des Körperöls aus !Nara-Öl, Bio-Inka-Omega und Bio-Jojobaöl verleiht der Haut dank seines Cashmere-Effekts ein seidig-weiches Gefühl. Zudem stärkt das Öl die Hautbarriere und schützt die Haut vor dem Austrocknen. Der enthaltene weiße Lupinen-Extrakt fördert außerdem die Kollagenbildung. Die leichte Textur zieht schnell ein, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen.

Die kostbare Formulierung des Körperöls aus !Nara-Öl, Bio-Inka-Omega und Bio-Jojobaöl verleiht der Haut dank ihres Cashmere-Effekts ein seidig-weiches Gefühl. Zudem stärkt das Öl die Hautbarriere und schützt die Haut vor dem Austrocknen. Der enthaltene weiße Lupinen-Extrakt fördert außerdem die Kollagenbildung. Die leichte Textur zieht schnell ein, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen.

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